Ich bin das Beste

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Auf ein paniertes Schnitzel ordentlich Champignonrahmsauce kippen – für manche das Beste. Aber besser nicht auf dem Teller eines Wieners, der diese Komposition gerne im Strafgesetzbuch stehen wüsste. Lieber auf ein saures Beuscherl. Das Beste für ... sagen wir mal alle, die überhaupt auf die Idee kommen, ein saures Beuscherl zu essen. Schwertfisch-Sashimi und dazu ein Glas Sake? Für manche das Beste, für andere bereits getrennt voneinander unverträglich. Sie ahnen es: Das Beste ist Geschmacksache. Kann es trotzdem das eine Beste geben? Das absolut jedem vorbehaltlos zu empfehlende Beste? Eigentlich sollten wir als Gestalter von Falter’s Best Of Vienna jetzt folgendes sagen: Ja klar! Und zwar in Falter’s Best Of Vienna. Das sagen wir aber nicht so mir nichts dir nichts. Schließlich geht’s hier um eine Frage des Gemeinwohls. Wir schlagen zwei Antworten vor. Erstens: Das Beste ist immer an Ort und Zeit geknüpft. Also Gulasch im Anzengruber, aber vielleicht nicht zum Frühstück. Zweitens: Das Beste liegt im Auge des Betrachters. Genauer gesagt, erst in den Augen der Falter Redaktion, dann in den Augen der Leser.

Sie merken: Wir haben uns mit der Frage nach dem Besten kulinarisch auseinandergesetzt. Es lag uns einfach auf der Zunge.

Rebranding und Editorial Design für Falter's Best Of Vienna Magazin, 2018.